75 Jahre DGPh – 200 Jahre Photographie
27.10.2026–14.2.2027
Zum 75-jährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft für Photographie zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln 50 Werke von Preisträger*innen und Preisträgern des DGPh-Kulturpreises (verliehen seit 1959) und des Dr. Erich Salomon-Preises (verliehen seit 1971). Unter den Ausgezeichneten finden sich prägende Persönlichkeiten der Fotografiegeschichte – von August Sander, Man Ray und Henri Cartier-Bresson über Bernd und Hilla Becher, Robert Frank und Barbara Klemm bis zu Susan Meiselas, Wolfgang Tillmans sowie Trevor Paglen. In der Zusammenschau erzählen ihre Arbeiten exemplarisch die Entwicklung der Fotografie von der Nachkriegsmoderne bis in die unmittelbare Gegenwart.
Seit ihrer Gründung 1951 in Köln ehrt die DGPh Menschen, die sich um die Photographie verdient gemacht haben – Bildschaffende ebenso wie Vermittelnde und Erfinder*innen, die die technischen Grundlagen des Mediums schufen. Diese Preisgeschichte ist ein Seismograph des Mediums: An ihr lässt sich ablesen, wie sich das Verständnis des fotografischen Bildes über sieben Jahrzehnte gewandelt hat – von der formalen Strenge der Subjektiven Fotografie über die sozialdokumentarische Fotografie und die konzeptuelle Öffnung bis zu den Bildfragen des digitalen Zeitalters.