Werbeplakat Open Air Kino

cineMAKK goes Open Air – Filmvorführungen in unserem Museum

Vom 9. Juli - 22. August 2026 finden immer Donnerstag, Freitag und Samstag unsere Filmvorführungen im Innenhof des Museums statt.

Einzelticket: 8,- € • Online-Tickets im Vorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr) via Rausgegangen

Telefonische Informationen: 0221 – 469 42 40 (Mo.-Fr. von 10 bis 18 Uhr)
Keine Reservierungen möglich.
Keine Auskünfte oder Kinokarten tagsüber an der Museumskasse.

Öffnung Abendkasse: 20.30 Uhr

Filmbeginn: zwischen 21.30 Uhr und 22 Uhr bei ausreichend Dunkelheit

Bei Sturm- oder Unwetter finden die Vorführungen um 22 Uhr im Filmkunstkino FILMPALETTE, Lübecker Str. 15, 50668 Köln statt.

Karten können bis zum Tag der Vorstellung, 20.00 Uhr, online gekauft werden, es wird für jede Vorstellung ein Kontigent für die Abendkasse zurückgehalten.
Bitte beachten Sie, dass vor Ort nur Barzahlung möglich ist.

 

 

 

 

Eine herbstliche Außenaufnahme einer Frau im Porträt-Stil. Im Zentrum steht eine Frau mit schulterlangen, braunen Haaren und einem ernsten, nachdenklichen Gesichtsausdruck, gekleidet in einen dunkelbraunen Strickpullover mit Zopfmuster. Auf ihrer linken Hand, die durch einen dicken, grünen Lederhandschuh geschützt ist, sitzt ein großer, majestätischer Greifvogel (ein Habicht) mittelbraun-grau gemustertem Gefieder und wachsamen Augen. Der Hintergrund zeigt eine ländliche Umgebung mit einer grünen Wiese, kahlen Bäumen und Hecken, die von spätnachmittäglichem, weichem Sonnenlicht beschienen werden. Rechts im Hintergrund ist schemenhaft das Heck eines geparkten, dunklen Autos zu erkennen.
© 2025 Protagonist Hawk Limited, Saturnia Llc And Channel Four Television Corporation

Donnerstag, 23.7.2026, ca. ab 21:30 Uhr

H wie Habicht

GB/USA/SI 2025 · 119min · OmU · Regie: Philippa Lowthorpe
Mit Claire Foy, Brendan Gleeson u.a.

Als Helens Vater stirbt, wird sie von tiefer Trauer überwältigt und verliert sich in Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit beim Beobachten von Vögeln. Erst die zunächst unwahrscheinliche Freundschaft mit einem sturen Falken namens Mabel holt sie zurück. Philippa Lowthorpe verfilmte die Memoiren von Helen Macdonald.

Eine emotionale, nahe Aufnahme am Beckenrand eines Freibads aus der Verfilmung des Romans „22 Bahnen“. Rechts sitzt die ältere Schwester (Tilda) mit kurzen, nassen braunen Haaren in einem leuchtend blauen Badeanzug. Sie hat die Augen geschlossen und schmiegt ihren Kopf zärtlich und schützend an ihre kleine Schwester (Ida). Das jüngere Mädchen sitzt links mit angezogenen Knien in einem blau-weiß gemusterten Badeanzug und wird fest von ihrer Schwester umarmt. Beide sitzen barfuß auf dem grauen Betonboden am Beckenrand, auf dem herbstliche, braune Blätter verstreut liegen. Im Hintergrund ist das ruhige, hellblaue Wasser des Schwimmbeckens mit blau-weißen Trennleinen und ein weißes Freibadgebäude zu sehen. Die Szene vermittelt eine tiefe, melancholische Geschwisterliebe und Geborgenheit.
© Constantin Film

Freitag, 24.7.2026, ca. ab 21:30 Uhr

22 Bahnen

DI 2025 · 102· dt Original· Regie: Mia Maariel Meyer
Mit Luna Wedler, Zoe Baier, Jannis Niewöhner, u.a.

Tildas Tage sind streng durchgeplant, regelmäßig kümmert sie sich auch um ihre kleine Schwester Ida. An manchen Tagen muss sie sich zusätzlich um ihre alkoholkranke Mutter kümmern. Doch dieser Sommer bringt eine mögliche Veränderung mit sich: Tilda erhält ein vielversprechendes Jobangebot. Für Tilda klingt das alles sehr nach einer Zukunft voller Freiheit.

Ein actionreiches, halbnahes Szenenbild aus dem Science-Fiction-Film „Project Hail Mary“. Im Zentrum sitzt der Schauspieler Ryan Gosling als Astronaut Ryland Grace in einem Pilotensitz im Cockpit eines Raumschiffs. Er trägt ein weißes T-Shirt mit schwarzen Bündchen, eine feine Brille und hat einen Stift hinter sein Ohr geklemmt. Er ist mit breiten, leuchtend orangefarbenen Sicherheitsgurten fest im Sitz angeschnallt. Sein linker Arm ist nach oben gestreckt, um ein Bedienelement an der Decke zu erreichen, während sein Blick konzentriert und leicht besorgt nach vorne gerichtet ist. Das Cockpit um ihn herum ist kreisrund geformt, extrem detailreich und vollgepackt mit unzähligen leuchtenden Knöpfen, Kontrollpaneelen und Bildschirmen. Unten rechts ist ein kleiner Monitor mit grünen Grafiken zu sehen. Die Szene wird von einem warmen, gedimmten orange-grünen Licht dominiert, das eine angespannte und technologische Atmosphäre erzeugt.
© Amazon MGM Studios, Sony Pictures, Jonathan Olley

Samstag, 25.7.2026, ca. ab 21:30 Uhr

Der Astronaut - Projekt Hail Mary

USA 2026 · 156min · OmU · Regie: Phil Lord, Christopher Miller
Mit Ryan Gosling, Sandra Hüller, Liz Kingsman, Lionel Boyce u.a.

Der Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace wacht eines Tages auf einem Raumschiff auf - Lichtjahre von zu Hause entfernt und ohne Erinnerung daran, wer er ist oder wie er dorthin gekommen ist. Als sein Gedächtnis nach und nach zurückkehrt, findet er heraus, was seine Mission ist: Er soll das Rätsel um eine mysteriöse Substanz lösen, die dazu führt, dass die Sonne erlischt. Eine unerwartete Freundschaft führt dazu, dass er alles vielleicht nicht ganz allein tun muss...

 

Eine weitläufige Schwarz-Weiß-Panoramaaufnahme einer dicht besiedelten Ebene mit dem Vulkan Vesuv im Zentrum. Der markante, zweigipfelige Berg erhebt sich majestätisch im Hintergrund aus der flachen Landschaft, die von einer unendlichen Anzahl kleiner Häuser und Siedlungen überzogen ist. Der Himmel wird von einer schweren, dramatischen Wolkendecke dominiert. Am linken Horizont brechen helle Sonnenstrahlen fächerförmig durch die dichten Wolken und treffen auf das glitzernde Meer im Hintergrund. Im unmittelbaren Vordergrund rechts unten sind dunkle Silhouetten von Bäumen und Sträuchern auf einem Hügel erkennbar, von dem aus die Aufnahme gemacht wurde. Die monochrome Gestaltung verleiht der Szene eine zeitlose, monumentale und leicht melancholische Atmosphäre.
© 01 Distribution

Donnerstag, 6.8.2026, ca. ab 21:30 Uhr

Pompeji: Unter den Wolken

IT 2025 · 115min · OmU · Regie: Gianfranco Rosi

Ein dokumentarisches Porträt der Region um Neapel und den Vesuv, gedreht in poetischen schwarz-weiß-Bildern. DIe Vergangenheit der antiken Lebenswelt, die durch einen verheerenden Vulkanausbruch verschüttet wurde, schillert dabei immer wieder in die Gegenwarts-Ausschnitte. Eine inspirierende Annäherung, die die Region, die sie erkundet, nicht nur als Ort versteht, sondern als vielschichtiges Gebilde aus Landschaft und (Lebens-)Geschichte(n). 

Ein melancholisches, dämmriges Szenenbild aus einem Schlafzimmer. Im Zentrum sitzen ein junger Mann und eine junge Frau nebeneinander aufrecht im Bett vor einem hölzernen Kopfteil. Die Frau trägt ein dunkles Top oder einen BH und hat ihren Kopf mit geschlossenen Augen zärtlich an die Schulter des Mannes gelehnt. Der Mann im beigefarbenen T-Shirt blickt mit einem nachdenklichen, fast abwesenden Ausdruck geradeaus. Das Bett im Vordergrund ist mit einer unordentlichen, hellen Decke bezogen. Links und rechts neben dem Bett steht jeweils ein Nachttisch mit einer eingeschalteten Lampe, die ein schwaches Licht abgibt; auf dem linken Nachttisch zeigt ein digitaler Wecker in roten Ziffern „16:55“. Die Wand dahinter ist mit einer vertikal gestreiften Tapete versehen, an der mehrere Poster und Bilder hängen, darunter ein größeres Plakat mit der Aufschrift „THE PLAYER“. Die gesamte Szene ist in kühle, düstere Grün- und Blautöne getaucht, was eine einsame, intime oder bedrückte Stimmung erzeugt.
© Universal Pictures

Freitag, 7.8.2026, ca. ab 21:30 Uhr

Obsession – Du sollst mich lieben

USA/GB 2026 · 108min · OmU · FSK: ab 16 · Regie: Curry Barker
Mit Michael Johnston, Inde Navarrette, Cooper Tomlinson u.a.

Bears sehnlichster Wunsch ist, dass seine Jugendfreundin Nikki seine Liebe erwidert. Dann stößt er auf einen mysteriösen Gegenstand, der auf magische Weise bewirkt, dass Nikki ihm mit Haut und Haaren verfällt. Doch sein Traum ist nur von kurzer Dauer. Die Anhänglichkeit seiner Angebeteten verwandelt sich bald in eine monströse Besessenheit, gleich einem Fluch, aus dem es schier kein Entkommen gibt. 

Ein dynamisches, leicht skurriles Szenenbild aus einem eleganten Hotelzimmer des A24-Films „Marty Supreme“. Im linken Bildzentrum steht der Schauspieler Timothée Chalamet barfuß auf einem großen Doppelbett. Er trägt einen langen, beigefarbenen Trenchcoat oder Bademantel, der vorne offen ist und den Blick auf seinen nackten Oberkörper und eine hellblaue Boxershorts freigibt. Er hält den Hörer eines schwarzen Oldtimer-Telefons mit langem, spiralförmig geschwungenem Kabel an sein Ohr und telefoniert mit konzentriertem Blick. Das Bett hinter ihm hat ein klassisches, hölzernes Kopfteil und ist mit weißen Kissen ausgestattet; im Vordergrund ist das Bett unordentlich mit Decken, Zeitungen und einem Frühstückstablett bedeckt. Links und rechts neben dem Bett steht jeweils ein Nachttisch mit einer leuchtenden, klassisch verzierten Tischlampe. Im linken Hintergrund ist eine prachtvolle, weiße Kassettentür einen Spalt breit geöffnet. Das Bild hat einen körnigen, warmen Retro-Look, der an die Mitte des 20. Jahrhunderts erinnert.
© A24, Tobis Film

Samstag, 8.8.2026, ca. ab 21:30 Uhr

Marty Supreme

USA/FIN 2025 · 150min · OmU · FSK: ab 12 · Regie: Josh Safdie
Mit Timothée Chalamet, Odessa A'zion, Gwyneth Paltrow u.a.

Marty (Timothée Chalamet) hat keine Kohle, aber endloses Selbstvertrauen und den großen Traum vom Durchbruch als Tischtennis-Weltmeister. Für Ruhm und Erfolg riskiert er alles, doch bald ist halb New York hinter ihm her – sein Chef, seine Affären, seine Kontrahenten. Und je höher Marty greift, desto länger wird die Liste derer, die ihn Fallen sehen wollen.

Günter (Thorsten Merten) ist misstrauisch, warum Paul (Charly Hübner) bei ihm segeln lernen will
© Pandora Film

Donnerstag, 13.8.2026, ca. ab 21:30 Uhr

Spaziergang nach Syrakus

D 2026 · 97min · dt.Original · Regie: Lars Jessen
Mit Charly Hübner, Lina Beckmann, Thorsten Merten u.a.

Mit einer Reise nach Sizilien will Paul Gompitz auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Paul muss also fliehen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück – Preview vor Kinostart!

Ein ausdrucksstarkes Szenenbild aus dem Film „One Battle After Another“. Im Zentrum steht ein Mann mittleren Alters mit einem Dreitstagebart vor einer schlichten, senffarbenen Außenwand. Er trägt eine schwarze Strickmütze, eine auffällige, breite schwarze Brille (ähnlich einer Schutz- oder Gletscherbrille) und einen rot-schwarz karierten Morgenmantel über einem grauen T-Shirt. Über seiner rechten Schulter hängt eine große schwarze Tasche. Er steht an einem klassischen öffentlichen Münztelefon mit der blauen Aufschrift „Phone“ auf weißem Grund. Er hält den schwarzen Telefonhörer fest an sein rechtes Ohr, beißt die Zähne zusammen und deutet mit einer Hand aufgeregt auf seine Brust, was dem Betrachter ein Gefühl von Anspannung, Dringlichkeit oder eines hitzigen Gesprächs vermittelt.
© Warner Bros. Pictures

Freitag, 14.8.2026, ca. ab 21:30 Uhr

One Battle After Another

USA 2025 · 162min · OmU · FSK: ab 16 · Regie: Paul Thomas Anderson
Mit Leonardo DiCaprio, Sean Penn, Regina Hall u.a. 

Bob war vor Jahren Mitglied der revolutionären Zelle French 75. Als Bobs Tochter verschwindet und ein alter Feind wieder auftaucht, müssen die einstigen Revolutionäre wieder zusammenfinden. Paul Thomas Anderson versetzt Pynchons "Vineland", einen Klassiker der postmodernen Literatur, in das hyperpolarisierte Amerika von heute. 

Das offizielle Kinoplakat zum Film „Für immer 16“ von Brezel Göring. Im Zentrum stehen drei exzentrisch gekleidete Frauen nebeneinander vor einem angedeuteten, klassischen Gebäudehintergrund. Die mittlere Frau (Lilith Stangenberg) trägt ein tief ausgeschnittenes, rostrotes Wickelkleid und einen auffälligen, leuchtend gelben Gummihandschuh an ihrer rechten Hand, mit der sie eine rauchende Zigarette hält. Links neben ihr steht eine Person mit langen pinkfarbenen Haaren, einer grünen Mütze, einer eckigen Sonnenbrille, einem aufgemalten Schnurrbart und bunten Boxershorts. Rechts lehnt sich eine Frau mit einer prachtvollen, goldenen Augenmaske im Barock-Stil, einem Halsband mit Nieten und einer schwarzen Jacke an sie heran, während ihr ebenfalls Rauch aus dem Mund weicht. Quer über die Bildmitte liegt der große weiße Titel „Für immer 16“, gefolgt von den Namen der Besetzung unten rechts. Die Atmosphäre ist rebellisch, punkig und unkonventionell.
© Rapid Eye Movies

Samstag, 15.8.2026, ca. ab 21:30 Uhr

Für immer 16

D 2026 · 74min · dt.Original · Regie: Brezel Göring
Mit Lilith Stangenberg, Chang Wang, Mücke u.a.

Seit dem Ende ihrer Experimentalfilmgruppe hatten Charlotte, Helena und Oskar kaum Kontakt. Ein gemeinsamer Urlaub soll das heillos zerstrittene Trio wieder zusammenbringen, doch bald brechen Neid und Eifersucht erneut aus. Richtig kompliziert wird es, als Rudolph zur Gruppe hinzustößt und diese einen Film über eine Serienmörderin drehen will – Vor dem Film: Live-Konzert mit Brezel Göring (Stereo Total)

Eine atmosphärische, nahe Innenaufnahme aus dem Film „Teenage Sex And Death at Camp Miasma“. Im linken Vordergrund sitzt eine junge Frau mit Brille und mittellangen, braunen Haaren in einem dicken, rot-orangenen Strickpullover. Sie blickt mit gesenktem Kopf, nachdenklichem Ausdruck und leicht auf ihre Hand gestützt nach unten rechts. Direkt rechts hinter ihr sitzt eine ältere, blonde Frau mit elegant gewellten Haaren und rotem Lippenstift in einer glänzenden, rötlichen Seidenbluse, deren Blick unscharf in dieselbe Richtung geht. Der Hintergrund ist von einer Wand mit einem geometrischen, quadratischen Muster in warmen Erd- und Rottönen sowie einer hölzernen Treppenstruktur geprägt. Die gesamte Szene ist in ein sehr warmes, gedimmtes, rot-oranges Licht getaucht, das eine vertraute, aber auch leicht melancholische oder angespannte Stimmung erzeugt.
© MUBI

Donnerstag, 20.8.2026, ca. ab 21:30 Uhr

Teenage Sex and Death at Camp Miasma

GB/CAN 2026 · 112min · OmU · FSK: ab 16 · Regie: Jane Schoenbrun
Mit Hannah Einbinder, Gillian Anderson, Eva Victor u.a.

Nach Jahren liebloser Fortsetzungen und schwindender Fanbasis wird das Slasher-Franchise „Camp Miasma“ der ambitionierten Regisseurin Kris zur Wiederbelebung überlassen. Als sie den einstigen Star der Originalfilme besucht, eine mittlerweile zurückgezogen lebende Schauspielerin, die von Geheimnissen umgeben ist, geraten die beiden Frauen in eine Welt voller Begehren, Angst und Wahnvorstellungen – Queer Palm in Cannes 2026!

Eine frontale, zentrierte Aufnahme eines majestätischen Tigers, der direkt auf den Betrachter zugeht. Das Raubtier befindet sich in einem endlos wirkenden, langen Supermarktgang, der links und rechts von hohen, vollgepackten Regalen gesäumt ist. Der Tiger fixiert den Betrachter mit einem intensiven, grünen Blick aus leicht zusammengekniffenen Augen, sein Maul ist drohend geöffnet und zeigt die Zähne. Das detaillierte, orange-schwarze Fell des Tieres steht im starken Kontrast zur künstlichen, sterilen Umgebung des Kaufhauses. Die Gänge und die Deckenbeleuchtung erzeugen eine tiefe Perspektive, die das Tier dramatisch in Szene setzt. Am oberen Bildrand dominiert in großen, leuchtend gelben Großbuchstaben der Filmtitel „EUPHORIA“. Darunter steht in kleinerer, gelber Schrift „A FILM BY JULIAN ROSEFELDT“. Im unteren Drittel, auf Höhe der Beine des Tigers, sind die Namen der Hauptdarsteller in gelber Schrift platziert: links „GIANCARLO ESPOSITO“ und rechts „CATE BLANCHETT“. Ganz am unteren Rand befindet sich der übliche, detaillierte Credit-Block in sehr kleiner Schrift. Die surrealistische Bildkomposition fängt einen Moment der ungezähmten Wildheit inmitten der modernen Konsumgesellschaft ein.
© Coproduction Office

Freitag, 21.8.2026, ca. ab 21:30 Uhr

Euphoria

D/URK/BUL/USA 2026 · 91min · engl.Original · Regie: Julian Rosefeldt 

Eine Tour de Force durch die Geschichte der Wirtschaftstheorie. Der Künstler Julian Rosefeldt zitiert aus Originaltexten berühmter Ökonom*innen, Schriftsteller*innen und Philosoph*innen und zeichnet die 2000-jährige Geschichte der menschlichen Gier nach. Rosefeldt setzt auf die Kombination historischer Texte mit vertrauten szenischen Darstellungen, in denen Schauspieler*innen wie Giancarlo Esposito und Virginia Newcomb als zeitgenössische Charaktere auftreten und Cate Blanchett einem sprechenden und singenden Tiger ihre Stimme leiht.

Ein weites, sonniges Szenenbild aus dem Film „The Secret Agent“. Im Zentrum stehen vier Männer im Retro-Stil der 1970er-Jahre im Außenbereich vor einer markanten, großen gelben Telefonzelle (in Form einer runden Haube, auch bekannt als „Orelhão“). In der Mitte steht ein Mann (Wagner Moura) im blauen Hemd mit Schnurrbart und blickt nachdenklich zur Seite. Rechts neben ihm steht ein schmaler Mann mit Glatze und Schnurrbart in einer braunen Jacke, der lächelnd seine Hand auf die gelbe Haube legt. Links vom Zentrum stützt sich ein älterer Mann im karierten Sakko, Hemd, Krawatte und Sonnenbrille ebenfalls an der Telefonhaube ab und blickt grimmig nach links. Ganz links im Profil steht ein großer Mann mit dunkler Hautfarbe und Schnurrbart in einem orangefarbenen Poloshirt. Im Hintergrund ist ein klassisches, rötliches Gebäude mit weißen Rundbögen zu sehen. Die Farben und Klebestile vermitteln eine dichte historische Spionage- oder Kriminalatmosphäre.
© Port Au Prince Pictures

Samstag, 22.8.2026, ca. ab 21:30 Uhr

The Secret Agent

BR/D/NL/F 2025 · 158min · OmU · FSK: ab 16 · Regie: Kleber Mendonҫa Filho
Mit Wagner Moura, Maria Fernanda Cândido, Udo Kier u.a.

Marcelo flieht 1977 mit seinem Sohn vor den Schergen der Militärdiktatur. Eine Widerstandsgruppe in Recife nimmt ihn auf und vermittelt ihm eine Stelle in einem Amt. Dort trifft er auf einen korrupten Kommissar, der während des Karnevals Morde vertuscht. „Urbane Sinnlichkeit trifft auf schwarzen Humor und einen irren Thrillerplot: Kleber Mendonça Filho entwirft in seinem in Cannes mehrfach ausgezeichneten Film ein visuell berauschendes Panorama des Brasiliens der 1970er Jahre.“

Ein Blick in den Overstolzensaal des MAKK: weiße Wände, eine Holzdecke, gesäumt von zwei roten Säulen auf jeder Seites des Raumes, eine Reihenbestuhlung mit schwarzen Stühlen.
Der Overstolzensaal im MAKK

Das Kinoprogramm und die Filmvorführungen erfolgen in Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln.

Das Museum ist an jedem 1. Donnerstag im Monat außer feiertags (Langer Donnerstag/KölnTag) von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Ausstellungen ist für Kölner*innen ganztägig frei und für Nicht-Kölner*innen ab 17 Uhr ermäßigt (außer an Feiertagen).