cineMAKK – Filmvorführungen in unserem Museum

Unsere Filmvorführungen findem an jedem 1. Donnerstag im Monat außer feiertags (Langer Donnerstag/KölnTag) im Overstolzensaal des Museums statt. 

Der nächste Termin ist der 3.9., 19 Uhr.

Der Eintritt beträgt 6 €, nur Abendkasse.

 

Eine Schwarz-Weiß-Fotografie einer modernen Villa im Stil der klassischen Moderne auf einem leicht abfallenden Grundstück. Das mehrstöckige, kubische Gebäude besticht durch seine schneeweißen, glatten Fassaden und eine riesige, durchgehende Glasfront im Erdgeschoss, die den Blick ins lichtdurchflutete Innere freigibt. Links führt eine breite Steintreppe zu einer schattigen Terrasse hinauf, während rechts ein begrünter Hang an das Haus grenzt. Ein einzelner, laubloser Baum steht direkt vor der verglasten Front und wirft filigrane Schatten auf die weiße Hauswand. Auf dem flachen Dach zeichnet sich eine quaderförmige Metallstruktur aus dünnen Streben ab. Der Himmel im Hintergrund ist leicht bewölkt und verleiht der minimalistischen Architektur eine ruhige, zeitlose Atmosphäre.
© strandfilm, Pandora Film Verleih, Foto: Rudolf de Sandalo

Donnerstag, 3.9.2026, 19:00 Uhr

HAUS TUGENDHAT

D 2013 · 117min · Regie: Dieter Reifarth

Das Haus Tugendhat (1928/30) im tschechischen Brno ist ein Solitär moderner Architektur. Es verkörpert den sozialutopischen Anspruch des Architekten Mies van der Rohe und den weltoffenen großbürgerlichen Lebensentwurf seiner Auftraggeber Grete und Fritz Tugendhat.

Mit seinem Dokumentarfilm erzählt Regisseur und Produzent Dieter Reifarth die facettenreiche Biographie eines geschichtsträchtigen Bauwerks. Vor dem Hintergrund der politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts erzählt der Film von den persönlichen Erfahrungen der Bewohner und Nutzer des einzigartigen Hauses, dessen Schönheit und Ausstrahlung bei Generationen von Menschen tiefe Spuren hinterlassen hat.

Der Film handelt von Avantgardisten und Marodeuren, Philanthropen und Bürokraten, Visionären und Apparatschiks, von Unrecht, Gleichgültigkeit, Zweckentfremden, Zerstören und Bewahren, von kleinen Siegen und großen Niederlagen. Und von den Widersprüchen zwischen künstlerischen Utopien und politischen Katastrophen, der Verschränkung von Öffentlichkeit und Privatheit, Architektur- und Familiengeschichte, dem Zusammenspiel von Erinnerung und Vergessen.

Ein Blick in den Overstolzensaal des MAKK: weiße Wände, eine Holzdecke, gesäumt von zwei roten Säulen auf jeder Seites des Raumes, eine Reihenbestuhlung mit schwarzen Stühlen.
Der Overstolzensaal im MAKK

Das Kinoprogramm und die Filmvorführungen erfolgen in Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln.

Das Museum ist an jedem 1. Donnerstag im Monat außer feiertags (Langer Donnerstag/KölnTag) von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Ausstellungen ist für Kölner*innen ganztägig frei und für Nicht-Kölner*innen ab 17 Uhr ermäßigt (außer an Feiertagen).