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cineMAKK

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln.

So, 26.1., 16 Uhr

Die Böhms – Architektur einer Familie
D 2014 • 87‘ • dt.Original • FSK 0 • Regie: Maurizius Staerkle Drux
Gottfried Böhm, einer der wichtigsten Architekten in Deutschland, beschäftigt sich noch immer täglich mit Bauvorhaben. Seinen Söhnen Stephan, Peter und Paul gelang es mit herausragenden eigenen Bauten aus dem Schatten des Vaters zu treten. Der Film dokumentiert die Arbeit, die Bauten und das Leben der Böhms. Er zeichnet ein intimes Porträt der Architektenfamilie.

Filmreihe zur Ausstellung "Gruppe Pentagon" mit einer Auswahl an Filmen der 1980r Jahre.

Do, 6.2., 19 Uhr

Stranger than Paradise

USA / D 1984 • 85‘ • engl.OmU • FSK 12 • Regie: Jim Jarmusch

Es ist zweifellos der Künstler John Lurie, der diesem episodischen Film als Schauspieler und Komponist seine unnachahmlich lässige Note verleiht. In diesem stimmungsvollen Epos über Fremde, Fremdsein und Vertrautwerden hält Jim Jarmusch dem Mythos und der Realität der US-amerikanischen Gesellschaft gleichermaßen den Zerrspiegel vor. „Stranger than Paradise“ wurde u.a. 1984 bei den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Kamera für die Regie und wurde 2002 ins National Film Registry der USA aufgenommen.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=R6vDN296-Tc

 

Do, 5.3., 19 Uhr

Decoder

D 1984 • 87‘ • dt.Original • FSK 16 • Regie: Muscha

Decoder ist ein Film über Cyberpunk und Gegenkultur aus dem Jahr 1984. Bill Rice spielt Jäger, einen Agenten der Regierung, der angeheuert wurde, um Dissidenten zu unterdrücken. FM Einheit stellt den Angestellten eines Hamburger-Schnellrestaurants namens H-Burger dar, der entdeckt, dass der Mensch durch Klänge manipulierbar ist. Er nimmt mit seinem Kassettenrecorder kurzerhand alles auf, was sich zwischen Fast Food Läden und deren säuselnder Hintergrundmusik abspielt. Er will eine Waffe gegen die herrschende funktionelle Musik (Muzak) finden. Im Heim-Studio dekodiert F.M. das aufgenommene Material, stellt es neu zusammen – und erschafft dabei ein musikalisches Nervengift. Kaum ist das neue Tape abgespielt, versinkt die ganze Stadt im Chaos.

Decoder wurde nur mit kleinem Budget gedreht. Die Produzenten waren jedoch in der Lage, eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten der Gegenkultur- und Industrialszene für das Projekt zu gewinnen. Unter anderen wirkten William S. Burroughs, Genesis P-Orridge und Christiane F. mit, ebenso Bands Soft Cell, Psychic TV, Einstürzende Neubauten und The The.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=fy8W-xAR9uA

 

Do, 2.4., 19 Uhr

Der Himmel über Berlin

D / F 1987 • 127‘ • dt.Fassung • FSK 6 • Regie: Wim Wenders

Berlin im Jahr 1987: Die Engel Damiel und Cassiel streifen durch die geteilte Stadt. Für die Menschen unsichtbar lauschen die beiden ihren Gedanken und Gesprächen. Als Damiel dabei auf die Trapezkünstlerin Marion trifft, verliebt er sich in sie und trifft eine Entscheidung: Er verlässt sein himmlisches Dasein und tauscht seine Unsterblichkeit gegen ein irdisches Leben ein. Plötzlich sieht er sich mit einer ganz neuen Welt konfrontiert mit bislang ungekannten Höhen und Tiefen.

 

Do, 7.5., 19 Uhr

Naked Lunch

GB / CDN 1991 • 110‘ • engl.OmU • FSK 16 • Regie: David Cronenberg

Naked Lunch ist ein britisch-kanadischer Spielfilm von David Cronenberg aus dem Jahre 1991. Durch einen Perspektivenwechsel schuf Cronenberg keine Verfilmung des gleichnamigen Kultromans von William S. Burroughs, sondern zeigt dessen (fiktionalisierte) Entstehung: 1953 erschießt der Kammerjäger William "Bill" Lee im Drogenrausch seine Frau, während das Ehepaar mit Pistole und Wasserglas das Pfeil-und-Apfel-Spiel von Wilhelm Tell nachahmt. Nach der Tat flüchtet er in die Internationale Zone von Tanger. Umgeben von vielgestaltigen Junkies, Drogenhändlern und bizarren Kreaturen (darunter sprechende, insektoide Schreibmaschinen und monströse Halbwesen, die sogenannten Mugwumps) stolpert Lee als angeblicher Geheimagent durch einen surrealen Albtraum, während er gleichzeitig seine Erlebnisse in einem Roman namens „Naked Lunch“ festhält.

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