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cineMAKK

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat (Langer Donnerstag/KölnTag) um 19 Uhr im Overstolzensaal des MAKK.

Eintritt: jeweils 6 €, nur Abendkasse

Das Museum ist an jedem 1. Donnerstag im Monat (Langer Donnerstag/KölnTag) von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Ausstellungen ist für Kölner*innen ganztägig frei und für Nicht-Kölner*innen ab 17 Uhr ermäßigt (außer an Feiertagen).

Donnerstag, 1.2.2024, 19 Uhr

Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint

D 2019 • 93‘ • O.m.dt.UT • FSK: o.A. • Regie: Halina Dyrschka

Dokumentarfilm

„Die Kunstgeschichte muss umgeschrieben werden.“ FAZ

Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung – nur 100 Jahre zu spät. 1906 malt Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Insgesamt erschafft sie über 1500 abstrakte Gemälde, die der Nachwelt Jahrzehnte verborgen bleiben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand davon Notiz nimmt?

Die cineastische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Werk nicht nur künstlerisch fasziniert, zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht dabei von Biologie und Astronomie über Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und umspannt einen faszinierenden Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen.

Heute begeistert die Künstlerin Millionen mit ihrem schrankenlosen Denken, welches in einem überwältigenden Oeuvre gipfelt und die Geschichtsschreibung der Kunst auf den Kopf stellt.

Klicken Sie hier, um den Trailer zum Film auf dem Portal Vimeo zu schauen. 

Donnerstag, 7.3.2024, 19 Uhr

Vermeer – Reise ins Licht

NL 2023 • 79‘ • Regie: Suzanne Raes

Suzanne Raes liefert einen faszinierenden Blick hinter die Kulisse der Vermeer-Ausstellung im Amsterdamer Rijksmuseum. Dort wird versucht dem rätselhaften Maler des „Mädchen mit dem Perlenohrring“ mit modernsten Methoden auf die Schliche zu kommen und mächtige Kunstinstitutionen streiten um Deutungshoheit. Und erstaunlich oft fließen Tränen der Rührung – auch über 300 Jahre nach seinem Tod vermag Vermeer noch zu verzaubern.

Donnerstag, 4.4.2024, 19 Uhr

Die Ausstattung der Welt

D 2023 • 99‘ • Regie: Susanne Weirich, Robert Bramkamp 

Sie spielen in jedem Film eine entscheidende Rolle, ohne sie wären die Reisen in verschiedene Epochen und Milieus nicht möglich, trotzdem werden sie selten bewusst wahrgenommen – die vielen großen und kleinen Dinge der Ausstattung. Der Film erkundet drei große Funde, jeder für sich ist eine eigene Welt mit einer ganz eigenen Ordnung. Lampen, Tassen, Sofas, Fahnen, Spielzeugfische, Plastikblumen, Uhren und Ölgemälde werden verpackt, sortiert, fotografiert, digitalisiert und online gestellt. 
Eine unterhaltsame Reise in die verborgene Welt der Funde, die sich die Zeit nimmt, das Eigenleben der Dinge zu entdecken. Und die parallel anhand verschiedener Ausstattungsrequisiten auch die Geschichte des Postkolonialismus beleuchtet und damit die Verbindung zur sehr realen Welt schafft.

Donnerstag, 2.5.2024, 19 Uhr

Die toten Vögel sind oben

D 2022 • 83‘ • Regie: Sönje Storm

Auf einem norddeutschen Dachboden: Kisten voller aufgespießter Schmetterlinge, sorgsam von Hand kolorierte Fotografien der örtlichen Flora und Fauna, Hundertschaften ausgestopfter und eingestaubter Vögel – Jürgen Friedrich Mahrt (1882–1940) hat ganze Arbeit geleistet. Seine Sammlungen künden von einer nicht mehr existenten Gegenwart. Und doch verbergen sich in ihnen bereits alle Vorzeichen einer ökologischen Krise.

Kinoprogramm und Filmvorführungen in Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln