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cineMAKK

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. 
Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen.
In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln.
Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

 

Donnerstag, 2.7., 19 Uhr

Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst

USA/IT/GB 2015 • 92‘ • Regie: Lisa Immordino Vreeland

Der  Dokumentarfilm von Lisa Immordino  Vreeland  porträtiert  das  Leben  der Kunst-Ikone Peggy Guggenheim: Ein Leben im kulturellen Umbruch des 20. Jahrhunderts, das von Affären und   Beziehungen zu einigen der größten Künstler des 20. Jahrhunderts  wie   Samuel Beckett, Max Ernst, Jackson Pollock oder Marcel Duchamp  geprägt  war.  Das Leben der Peggy Guggenheim zeigt, dass sich Kunst und Leben nicht ausschließen und in einem ewigen, gegenseitigen Austausch stehen.  Ihre Leidenschaft ließ Peggy Guggenheim als Autodidaktin zu einer der einflussreichsten amerikanischen Kunstmäzeninnen, Sammlerinnen und Galeristinnen moderner Kunst werden.

Zum Trailer 

 

Donnerstag, 6.8., 19 Uhr 

THE BEST OFFER – DAS HÖCHSTE GEBOT
Italien 2013 • 131‘ • Regie: Giuseppe Tornatore

Virgil Oldman ist ein kultivierter Einzelgänger, dessen Abneigung gegen seine Mitmenschen - vor allem Frauen - nur noch von seinem besessenen Engagement für seinen Beruf als Antiquitätenhändler übertroffen wird. Virgil erhält den telefonischen Auftrag einer Frau: Er soll den Verkauf einiger Kunstgegenstände aus ihrem Familienbesitz abwickeln. Als er zur verabredeten Zeit eintrifft, um sich die Objekte anzusehen, erscheint sie allerdings nicht, und sie lässt sich auch später niemals blicken. Mehr als einmal ist Virgil fast entschlossen, dem heillosen Durcheinander einfach den Rücken zu kehren. Doch der geheimnisvollen Frau gelingt es immer wieder, ihn zur Weiterarbeit zu überreden. Die beiden beginnen eine rätselhafte Schachpartie, die in Virgil schon bald eine große Leidenschaft entfacht und seine graue Existenz nachhaltig verändert.


Donnerstag, 3.9., 19 Uhr

THE CHINESE LIVES OF ULI SIGG
Schweiz 2016 • 93’ • Regie: Michael Schindhelm

Der Schweizer Uli Sigg hat in der Zeit der wirtschaftlichen Öffnung Chinas nach Mao eine wesentliche Rolle gespielt, die bis heute anhält. Um China besser zu verstehen, wendet sich der 1980 als Unternehmer und Wirtschaftsexperte ins Land gerufene Sigg der Kunst zu und trägt über Jahre hinweg die bedeutendste Sammlung chinesischer Gegenwartskunst zusammen. THE CHINESE LIVES OF ULI SIGG gewährt erstmals einen umfassenden Einblick in das spannende und außergewöhnliche Leben des Unternehmers, Diplomaten und Kunstsammlers. Gegenwartskünstler wie Ai Weiwei, Zeng Fanzhi, Cao Fei, Fang Lijun oder Wang Guangyi betrachten ihn als Freund und Mentor, dem sie ihre Werke anvertrauen konnten, um sie vor der willkürlichen Zerstörung der Autoritäten zu schützen. Den größten Teil davon übergibt Sigg dem Museum M+ in Hong Kong, welches voraussichtlich 2019 eröffnet und die Werke dem breiten Publikum präsentieren wird.

 

Donnerstag, 1.10., 19 Uhr

PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES
D 2019 • 108’ • Regie: Jean-Michel Vecchiet

Der Dokumentarfilm PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES von Jean Michel Vecchiet zeigt die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt. Neben außergewöhnlichen Einblicken in seine tägliche Arbeit erzählt der Film eine sehr persönliche und emotionale Lebensgeschichte, die grundlegende Fragen aufwirft: Wie und warum wird man zum Künstler? Woher kommt diese kreative Kraft, die jeder Logik trotzt und sich der Analyse widersetzt?

 


Donnerstag, 5.11., 19 Uhr

DIE BÖHMS – ARCHITEKTUR EINER FAMILIE
D/CH 2014 • 87’ • Regie: Maurizius Staerkle-Drux

Gottfried Böhm gilt als wichtigster Architekt Deutschlands. Als Sohn eines Kirchenbauers ist er Patriarch einer Architektendynastie, zu der inzwischen seine Söhne Stephan, Peter und Paul gehören. Mit herausragenden Großbauten gelingt es ihnen, aus dem Schatten des berühmten Vaters zu treten. Aber nicht zuletzt die Krise der Baubranche in Deutschland schürt die Konkurrenz zwischen den Brüdern. Inzwischen 94 Jahre alt, arbeitet Gottfried noch täglich mit an ihren Planungs- und Konstruktionsvorhaben. Als seine Frau Elisabeth stirbt, ebenfalls Architektin und maßgebliche Inspirationsquelle aller vier Böhms, verliert die Familie ihr emotionales Zentrum. Hat die fragile Architektur des Familienbetriebs noch Zukunft? Über zwei Jahre hinweg hat der junge Filmemacher Maurizius Staerkle Drux die Arbeit und das Leben der Böhms begleitet und dabei ebenso anrührende Szenen wie auch konfliktgeladene Momente filmen können. Der Film zeichnet ein ebenso intimes wie prägnantes Portrait – über die Komplexität und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst.


Donnerstag, 3.12., 19 Uhr

THE DANISH GIRL
GB/D/USA 2015 • 120‘ • Regie: Tom Hooper

Es ist die, auf einer wahren Begebenheit beruhenden, Geschichte von Lili Elbe (Eddie Redmayne), die als Mann Einar Wegener mit Ehefrau Gerda (Alicia Vikander) ein bewegtes Künstlerleben im Kopenhagen der zwanziger Jahre führt. Als die anfangs noch erfolglose Malerin Gerda sie bittet, als weibliches Modell zu posieren, finden die daraus resultierenden Portraits einen ungemeinen Anklang. Es scheint, als ob Gerda endlich die Muse gefunden hat, die sie zu wahrer Meisterleistung inspiriert. Währenddessen entwickelt Lili eine ganz eigene Liebe, zu dieser anderen, neuen Seite an sich, eine Liebe zu der Frau, die sie sein möchte. Nach und nach wächst in Lili der unbändige Wunsch heran, vollständig und damit zukünftig auch körperlich als Frau zu leben…Doch was bedeutet dieser Schritt für ihr gemeinsames Leben, ihre Sehnsüchte und somit auch für ihre Ehe?