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Open-Air-Kino im MAKK

im Innenhof des Museums

bis 23. Juli 2022

 

01.07.

7 Years of Lukas Graham (Kölner Kino Nächte Preview)

DK 2020 • 77’ • FSK: ab 12 • Regie: René Sascha Johannsen

Als Lukas Forchhammer mit seiner Band “Lukas Graham” plötzlich zum internationalen Star wird, wird ein Traum wahr, der seine kühnsten Vorstellungen übersteigt. Ihr Song „7 Years“ wird für immer im kollektiven Gedächtnis bleiben. Über sieben Jahre filmt der Regisseur René Sascha Johannsen Lukas mit seiner Band. Wir erleben die harte Arbeit, die Weltruhm bedeutet, die persönlichen Momente und die absolute Euphorie, vor einer ausverkauften Halle zu spielen, in der alle jedes Wort mitsingen können. Eine Ode an die kunstvoll gebauten Songs der Band und ein Psychogramm von Bandleader Lukas!


02.07.
Alcarras (Kölner Kino Nächte Preview)

E 2022 • 120’ • Regie: Carla Simón

Mit Xènia Roset, Jordi Pujol Dolcet, Anna Otin u.a.

Seit jeher verbringt die Familie Solé den Sommer auf ihrer Pfirsichplantage in Alcarràs, einem Dorf in Katalonien. Aber die diesjährige Ernte könnte die letzte sein, denn der neue Besitzer des Landes plant die Bäume abzuholzen und dort stattdessen Solarzellen aufzustellen. Zum ersten Mal sehen die Solés einer ungewissen Zukunft entgegen. Mehr als ihre Plantage steht auf dem Spiel: unterschiedliche Haltungen der Familienmitglieder werden von einem natürlich agierenden Ensemble verkörpert, das uns auf subtile Weise politisch relevante Themen näherbringt. Goldener Bär Berlinale 2022!

 

03.07.
Willkommen in Siegheilkirchen (Kölner Kino Nächte Preview)

D / A 2021 • 85’ • FSK: ab 12 • Regie: Markus H. Rosenmüller, Santiago Lopez Jover

Die Coming-of-Age-Geschichte eines nicht nur sexuellen, sondern auch politischen Erwachens Ende der 1960er Jahr in einer bigotten Welt auf dem Land: Am Rand des westlichen Wienerwalds muss sich der liebenswerte und von allen nur „Rotzbub“ genannte Protagonist gegen Alt-Nazis, scheinheilige Moralisten und schweigende Duckmäuser behaupten. Die werkgetreue Hommage an den österreichischen Karikaturisten Manfred Deix ist mehr als gelungen. Selbst wer kein Fan von Animationsfilmen ist, wird seinen Spaß haben: der tiefschwarze, anarchistische Humor trifft ins Mark!

 

07.07.
cineMAKK: Smoke (19 Uhr im Overstolzensaal, 6 € nur Abendkasse)

USA 1995 • 112’ • FSK: ab 12 • Regie: Wayne Wang

Mit Stockard Channing, William Hurt, Harvey Keitel, Harold Perrineau Jr., Forest Whitaker u.a.

 

cineMAKK: Blue in the Face (21.30 Uhr im Innenhof, bei Regen im Overstolzensaal im MAKK, 6 € nur Abendkasse)

USA 1995 • 87’ • FSK: ab 12 • Regie: Paul Auster & Wayne Wang

In „Smoke“ betreibt Auggie einen Tabakladen in Brooklyn. Hier treffen sich die Bewohner dieses Viertels, und hier laufen die Fäden ihrer Geschichten zusammen. Und alles beobachtet und festgehalten durch Auggies Fotokamera! Während der Dreharbeiten zu diesen von Paul Auster erdachten Stories zeigte sich, dass in den Darstellern mehr steckte als das, was sie in die vorgegeben Rollen einbringen konnten. So hat dann die Mannschaft innerhalb von vier Tagen noch „Blue in the Face“ gedreht, ein frei assoziiertes Mosaik von improvisierten Spielszenen, Statements, Filmausschnitten und selbstgedrehten Brooklyn-Impressionen!

 

08.07.
Der schlimmste Mensch der Welt

NO 2021 • 128’ • FSK: ab 12 • Regie: Joachim Trier
Mit Renate Reinsve, Anders Danielsen Lie, Herbert Nordrum u.a.

Julie wird 30 und ihr Leben ist ein Chaos: Die Welt steht ihr offen, aber sie kann weder beruflich noch privat Entscheidungen treffen, und ihr Freund Aksel drängt darauf, sich niederzulassen. Als Julie eines Nachts den charmanten Eivind kennenlernt, dauert es nicht lange, und sie stürzt sich in der Hoffnung auf eine frische Perspektive in eine neue Beziehung. Joachim Triers Film ist ein humorvolles Drama über die Liebe in der heutigen Zeit und darüber, wie man sich trotz unendlichen Möglichkeiten wie der schlechteste Mensch der Welt fühlen kann. Darstellerpreis für Renate Reinsve Cannes 2021!


09.07.
Wo in Paris die Sonne aufgeht

F 2021 • 106‘ • FSK: ab 16 • Regie: Jacques Audiard
Mit Lucie Zhang, Makita Samba, Noémie Merlant u.a.

Emilie schläft mit ihrem neuen Mitbewohner Camille, der ernsthaftere Absichten bei seiner sexuell eher zurückhaltenden Arbeitskollegin Nora hat. Ausgerechnet Nora wiederum wird bei einer Party mit einem Internet-Pornostar verwechselt – mit traumatischen Konsequenzen. Jacques Audiard (Regie) und Céline Sciamma (Drehbuch) verlegen Graphic-Novel-Vorlagen des US-Amerikaners Adrian Tomine nach Paris und aktualisieren in wunderschönen Schwarzweißbildern den Geist der Nouvelle Vague für die Millennial-Generation.


14.07.
Der Schneeleopard

F 2021 • 92‘ • FSK: frei o.A. • Regie: Marie Amiguet & Vincent Munier

Der Fotograf Vincent Munier begibt sich zusammen mit dem Reiseschriftsteller Sylvain Tesson im Hochland von Tibet auf die Suche nach dem Schneeleoparden, der zu den bedrohten Arten zählt. Der Film dokumentiert aber nicht nur die Suche, sondern mutiert zu einer Art Selbsterfahrungstrip, bei dem es vor allem auf das Warten und Schweigen ankommt. Die Kamera sammelt betörende Bilder von Flora und Fauna des Hochgebirges ein. Es entsteht eine überwältigende Hymne an die (Natur-)Schönheit, deren Gefährdung unterschwellig stets präsent ist – mit Musik von Nick Cave und Warren Ellis.

 

15.07.
Parallele Mütter

E 2021 • 126‘ • FSK: ab 12 • Regie: Pedro Almodóvar

Mit Penélope Cruz, Milena Smit, Rossy de Palma, Israel Elejalde u.a.

Zwei Frauen, zwei Schwangerschaften, zwei Leben. Janis und Ana erwarten beide ihr erstes Kind und lernen einander zufällig kurz vor der Geburt im Krankenhaus kennen. Beide sind Single und wurden ungewollt schwanger. Janis bereut nichts und ist in den Stunden vor der Geburt überglücklich. Bei Ana ist dies nicht der Fall! Die wenigen Worte, die Janis und Ana in diesen Stunden im Krankenhausflur austauschen, schaffen ein enges Band zwischen den Frauen. Doch ein Zufall wirft alles durcheinander und verändert ihr Leben auf dramatische Weise – Preis als Bester Darstellerin für Penélope Cruz Venedig 2021!


16.07.
Dune

USA 2021 • 156’ • FSK: ab 12 • Regie: Denis Villeneuve
Mit Timothée Chalamet, Zendaya, Stellan Skarsgård, Charlotte Rampling, Oscar Isaac u.a.

In einer fernen Zukunft übernimmt das Adelshaus Atreides die Herrschaft auf dem Wüstenplaneten Arrakis, um den Abbau eines kostbaren Rohstoffs zu überwachen. Doch der Auftrag erweist sich als tödliche Falle, was dramatische Ereignisse in Gang setzt, in deren Zug der junge Thronfolger der Atreides nach seiner Bestimmung sucht. Dabei spielen die indigenen Bewohner des Wüstenplaneten, die auf die Ankunft eines Messias warten, eine wichtige Rolle. Die Neuverfilmung des gleichnamigen Science-Fiction-Romans von Frank Herbert entfaltet rund um seine jugendliche Hauptfigur ein intrigenreiches Drama mit Anklängen an griechische Tragödien.

 

21.07.
Der perfekte Chef (Preview)

E 2021 • 120‘ • FSK: ab 12 • Regie: Fernando León de Aranoa
Mit Javier Bardem, Manolo Solo, Almudena Amor, Óscar de la Fuente u.a.

Blanco ist der „Patron“ einer Fabrik für Industriewaagen und steht unter enormem Druck, denn er möchte unbedingt den lokalen Unternehmenspreis gewinnen. Bis zum Besuch der Kommission muss alles perfekt sein, und Blanco scheut auch nicht davor zurück, dafür moralische Grenzen zu überschreiten. Dabei löst er unwillentlich eine Kettenreaktion wilder Ereignisse aus. Eine augenzwinkernde Sozialsatire mit Hauptdarsteller Javier Bardem als Vorzeigechef, der schamlos das Leben seiner Mitarbeiter manipuliert – beim Spanischen Filmpreis 2022 ausgezeichnet mit sechs Goyas, darunter Bester Film!


22.07.
Everything everywhere all at once

USA 2022 • 139‘ • FSK: ab 16 • Regie: Daniel Scheinert & Daniel Kwan
Mit Michelle Yeoh, Jamie Lee Curtis, Stephanie Hsu u.a.

Evelyn entdeckt, dass die Welt tatsächlich ein Multiversum ist und sie Zugriff auf all jene Fähigkeiten hat, die andere Versionen von ihr gehabt hätten. Und plötzlich braucht sie all diese Fähigkeiten, um die Welt vor dem Untergang zu retten. Der Film strotzt geradezu vor wilden, manchmal auch irrsinnigen Ideen. Er lädt zum mehrmaligen Sehen ein, schon allein, um die Brillanz des Drehbuchs gebührend würdigen zu können. Denn die beiden Filmemacher wechseln zwischen Welten und alternativen Personen mit ausgesprochener Rasanz, verlieren dabei aber nie den eigentlichen Erzählfaden aus den Augen.

 

23.07.
Liebe, D-Mark und Tod (Preview)

D 2022 • 96’ • Regie: Cem Kaya

Die eigene Musik zu hören war für die Gastarbeiter und Gastarbeiterinnen Ablenkung und Trost, hatte aber auch immer eine politische Dimension. Auflehnung und Protest waren wichtige Inhalte. Ein großer musikalischer Reichtum entsteht komplett unter dem Radar der deutschen Öffentlichkeit, eine Kultur mit eigenen Stars, Labels und Kassettenläden, die heute in der zweiten und dritten Generation angekommen ist. Eine genau recherchierte, lebendige Tour de Force durch mehr als ein halbes Jahrhundert deutsch-türkischer Geschichte. Publikumspreis Panorama Berlinale 2022!

 

Infos:

Einzelticket: 8,- € • Online-Tickets im Vorverkauf unter:

https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/open-air-kino-makk


Telefonische Informationen: 0221 – 469 42 40 • Keine Reservierungen möglich

Öffnung Abendkasse: 20.30 Uhr

Filmbeginn: ca. 22 Uhr (bei ausreichend Dunkelheit)

Bei Sturm- oder Unwetter finden die Vorführungen um 22 Uhr im Filmkunstkino FILMPALETTE, Lübecker Str. 15, 50668 Köln statt.

Wegen dem begrenzten Platzangebot im Innenhof empfehlen wir das Online-Ticketing zu nutzen, Karten können am Tag der Vorstellung jeweils bis 20 Uhr online gekauft werden, es wird für jede Vorstellung ein Kontigent für die Abendkasse zurückgehalten. Bitte beachten Sie, dass vor Ort nur Barzahlung möglich ist.

Eine Veranstaltung der Kinogesellschaft Köln

Foto: © Kino Gesellschaft Köln, Open-Air-Kino im MAKK

Teaserfoto Startseite MAKK: © Pandora Film, Filmstill aus "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush", 2022

Programmflyer zum Download

Juni-Programm

 

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